Führungskraft Leadership

Tipps für modernes Leadership.

 

Vergessen Sie das Wort Führung.

Ersetzen Sie es mit dem Wort Coaching.

Helfen Sie Ihren Teammitgliedern erfolgreicher bei ihren Tätigkeiten zu werden.

Schaffen Sie einen Raum, in dem es für Ihre Teammitglieder möglich ist, sich optimal zu entwickeln und zu entfalten.

Kommunizieren Sie klar die Vision Ihrer Organisation sowie zu erledigende Tätigkeiten, um das Unternehmen weiterzuentwickeln.

Coachen Sie Ihr Team herauszufinden, wer die optimalen Eigenschaften zur Erledigung bestimmter Tätigkeiten verfügt und teilen Sie sich somit die Aufgaben auf.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter in dem Sie Ihnen zeigen, warum genau ihre individuelle Expertise gefragt ist im Hinblick auf kurz-, mittel- und langfristige Unternehmensziele.

Definieren Sie zusammen, welche Tätigkeiten an welcher Stelle benötigt werden.

Fördern Sie die Expertise Ihrer Mitarbeiter durch interne bzw. externe Schulungen.

Entwickeln Sie gemeinsam im Team abteilungsspezifische Visionen, die der übergeordneten Unternehmensvision zuträglich sind.

Geben Sie dann Ihren Mitarbeitern den Raum, alles zu tun, was nötig ist, um die klar kommunizierte Vision täglich zu leben.

Erschaffen Sie robuste und flexible Prozesse, die zu dieser Arbeitsweise passen.

Kreieren Sie Incentives und finanzielle Anreizmodelle, um den Wert der Arbeit angemessen zu honorieren.

Gestalten Sie dazu Prozesse, bei denen sich die Tätigkeiten Ihrer Teammitglieder direkt bzw. indirekt auf die Erhöhung des Unternehmensgewinns auswirken und kalkulieren Sie dies bewusst.

Legen Sie daher bei der Aufwand-/Nutzenbetrachtung wesentliche und gewinnbringende Tätigkeiten und Ziele fest, die sich im Sinne aller befinden.

 

1. Wie lautet also das Erfolgsgeheimnis zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern? 

Bauen Sie zu Ihren Mitarbeitern eine Beziehung auf und seien Sie ihnen ein Vorbild.

Diese Beziehungsebene sollte primär auf der Unternehmensvision basieren, wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern nicht richtig warm werden.

 

2. Wie genau bauen Sie eine Beziehung auf?

Lassen Sie sich "einfach" auf Ihr Gegenüber ein. 

Spüren Sie das Gefühl des ernsthaften Interesses an der anderen Person und an deren Beweggründe.

Wichtig: Nur wenn Sie es auch wirklich spüren ist es authentisch; nicht, wenn Sie das Interesse nur vorspielen.

Das spürt Ihr Gegenüber und wird keine Beziehungsebene mit Ihnen aufbauen wollen.

Keep it simple!

Verurteilen und klagen Sie nicht.

Geben Sie ehrliche, aufrichtige Anerkennung und loben Sie großzügig.

Interessieren Sie sich aufrichtig für die anderen.

Vergessen Sie nie, dass für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.

Seien Sie ein guter Zuhörer.

Ermuntern Sie andere von sich zu sprechen.

Bestärken Sie andere in aufrichtiger Weise in deren Selbstbewusstsein.

Achten Sie des anderen Meinung und sagen Sie ihm nie: "Das ist falsch."

Wenn Sie unrecht haben, geben Sie es ohne Zögern offen zu.

Lassen Sie den anderen glauben, die Idee stamme von ihm.

Versuchen Sie ehrlich, die Dinge vom Standpunkt der anderen aus zu sehen.

Bringen Sie den Vorschlägen und Wünschen anderer Ihr Wohlwollen entgegen. Sprechen Sie zuerst von Ihren eigenen Fehlern, ehe Sie den anderen kritisieren.

Geben Sie dem anderen die Möglichkeit, das Gesicht zu wahren.

Zeigen Sie dem anderen, dass Sie eine gute Meinung von Ihm haben und er wird sich entsprechend verhalten.

Ermutigen Sie den anderen, geben Sie ihm zu verstehen, dass er seine Fehler spielend leicht verbessern kann.

Es muss dem anderen ein Vergnügen sein Ihre Wünsche zu erfüllen.

 

3. Was ist, wenn es Ihnen schwer fällt, sich auf Ihre Mitarbeiter einzulassen?

Das kann verschiedene Gründe haben, hier eine Auswahl an Möglichkeiten:

Die Beziehung zu Ihrem eigenen Vorgesetzter glich/gleicht keiner tragfähigen Beziehung.

Die erlebte Beziehung zu Ihren ersten Vorgesetzten in Ihrem Leben (Eltern) war/ist nicht tragfähig.

Sie erfuhren Enttäuschung in Beziehungen zu anderen Mitmenschen, die Ihnen wichtig sind/waren.

Sie spüren ein inneres Hindernis, "Untergebenen" Anerkennung zu geben und neben Ihnen als Teammitglied der Organisation zu "dienen" im Sinne einer Dienstleistung.

 

4. Kommen Ihnen einige der folgenden Glaubenssätze bekannt vor?

Folgende Auswahl an möglichen Glaubenssätze können die Beziehung erschweren. Daher ist wichtig, sich mit den eigenen Glaubenssätzen, die tief unbewusst wirken, zu beschäftigen und sich über deren Wirkung im Klaren zu sein und ggf. die Wirkung in einer Begleitung abzuschwächen.

"Durchsetzungsstärke muss ich immer beweisen, um glaubhaft zu wirken."

"Ich kann mich einfach nicht durchsetzen."

"Ich strahle nicht genügend Autorität aus."

"Ich fürchte mich vor Verantwortung und den Konsequenzen."

"Wenn sich Mitarbeiter widersetzen, raste ich aus."

"Ich ertrage den Neid der Mitarbeiter auf meine Position nicht."

"Ich fürchte einen schlechten Ruf bei Mitarbeitern."

"Mitarbeitern kann man einfach nicht vertrauen."

"Meine Mitarbeiter muss ich stets kontrollieren".

"Meine Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben nicht."

"Ich habe keine Ahnung, warum meine Mitarbeiter nicht motiviert/zufrieden etc. sind."

"An Konflikten sind nur die Mitarbeiter mit ihrem Verhalten schuld."

"An Konflikten bin nur ich mit meinem Verhalten schuld."

"Meine Mitarbeiter sind nicht kompetent/glaubwürdig/vertrauenswürdig etc.."

"Ich muss alle Entscheidungen treffen, an meine Mitarbeiter kann ich nichts delegieren."

"Nur ich habe Recht, alle anderen sind im Unrecht."

"Ich bin in Bezug auf meine Mitarbeiter frei von Fehlern und demonstriere ihnen das unbewusst."

"Mitarbeiter brauchen einen Boss, sonst geht alles den Bach runter."

"Professionelles Leadership braucht kein Mensch."

"Persönlichkeitsentwicklung und Investitionen in Leadership sind reine Zeitverschwendung."

"Das habe ich gar nicht nötig."

"Unsere Firma ist dafür sowieso nicht geeignet, weil sie zu klein, zu groß, zu alt, zu modern etc. ist."

 

5. Vorbild sein heißt Leader sein.

"Erfolgreiches Leadership besteht aus 3 Zügen einer Persönlichkeit,

die sich ihre Mitarbeiter als Vorbild nehmen können, um von ihr zu lernen und um aus ihr einen Mehrwert für ihr eigenes Wachstum in Hinblick auf Problembewältigung und Mindset zu ziehen,

die die Essenz der unternehmerische Idee kennt und jede Entscheidung zu ihrem Wohle einsetzt, weil es für das Unternehmen, für die Mitarbeiter und für sie selbst Wachstum bedeutet,

die es weiß, die unternehmerische Idee zu duplizieren, dass diese von den Mitarbeitern freiwillig gelebt, weiterentwickelt und weiter getragen wird."

 

6. Wie wäre es mit Humor?

Nehmen Sie es locker und entschärfen Sie angespannte Situationen mit einer Prise Humor.

Wenn etwas schon so sehr daneben gegangen ist, dass es nicht mehr zu retten ist, dann ist dies dem Mitarbeiter sicher bewusst. 

Sie können ihn nochmals wütend, schreiend, aufregend, drohend mitteilen, was falsch gelaufen ist oder Sie überspitzen die Situation und nehmen somit dem Konflikt die Energie. 

"Sie kriegen auch gar nichts auf die Reihe."

vs.

"Also, wenn Sie vielleicht noch eine weitere Schraube vergessen hätten, dann würden wir wenigstens die gesamte Baugruppe entsorgen können und nicht nur das Gehäuse."

Mit welcher Antwort würden Sie besser umgehen können?

Der Hintergrund, warum Sie keine Angst haben brauchen, dass Humor in solcher Situation nicht "autoritär" oder "ausreichend vorbeugend" sein könnte ist folgender:

Mitarbeiter, zu denen Sie eine tragfähige Beziehung aufgebaut haben, die darauf basiert, die unternehmerische Idee weiterzuentwickeln, würden dieses "Missgeschick" künftig vermeiden, um die gemeinsame Beziehung zu wahren und die unternehmerische Idee nicht zu gefährden. 

Bauen Sie eine tragfähige Beziehung auf und lösen Sie die Themen auf, die Sie davon abhalten, wenn Sie erfolgreich Ihre Mitarbeiter für sich gewinnen möchten. 

Trauen Sie es sich zu, Neues zu wagen und alte Pfade zu verlassen, um andere mit Ihren neuen Erfahrungen zu inspirieren.

Wenn sich Ihre Abteilung rasant entwickelt, Ihre Teammitglieder Zufriedenheit äußern und gerne zur Arbeit kommen, dann gibt es keinen Grund zur Sorge. Kündigen viele Mitarbeiter in Ihrem Bereich, leiden diese unter großem Stress und unsymmetrisch verteilten Aufgabenbergen, fehlt es an Struktur, gibt es hohe Krankenstände, kommt es häufig zu Konflikten, ist die Situation oft angespannt bzw. haben Sie ein angespanntes Gefühl, wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern sprechen, dann gibt es vermutlich noch Optimierungspotential.

 

Wie sind Ihre Erfahrungen im Umgang mit Mitarbeitern oder Vorgesetzten?

Schreiben Sie mir gerne dazu eine E-Mail und teilen Sie den Artikel mit Ihren Freunden und Kollegen!